Wer Schmuck erbt, bekommt ein Stück Geschichte anvertraut. Persönlich, kostbar und häufig unschätzbar in seinem emotionalen Wert.
Ein Ring, einst vom Vater der Mutter geschenkt. Ein Collier, das die Großmutter zu besonderen Anlässen trug. Das Medaillon, das in den Kindertagen auf Ihrem Spiegeltisch lag. Ein Diamantring, verloren geglaubt, dann wiedergefunden. Solche Stücke sind mehr als Schmuck – sie sind Erinnerung zum Anfassen.
Nicht immer passt dieser Erbschmuck zu den neuen Besitzern. Die Fassung zu verspielt, die Form zu schwer, der Stil zu fern vom eigenen Empfinden. Und so liegen diese Erinnerungsstücke still in Schubladen, wertvoll – und doch ungetragen.